10 Franken Vrenelis von 1911 - 1922 andere Wertseite

Haben Sie sich auch schon gefragt, warum das 10-Franken-Goldvreneli eine andere Wertseite aufweist als das 20-Franken-Vreneli?

Normalerweise gilt ja der Grundsatz, dass Münzen der gleichen Gruppe auch das gleiche Münzbild aufweisen sollen. Die geringe Dicke des Zehnfränklers (10er Vreneli) und die Beschaffenheit des Reliefs der Bildseite führten dazu, dass von der Verwendung des gleichen Münzbildes für die Wertseite wie beim 20-Franken-Vreneli abgesehen werden musste. Die höchsten Stellen des Vrenelikopfes befanden sich nämlich genau gegenüber dem höchsten Reliefpunkt des Wappenkreuzes, was deren Ausprägung verunmöglicht hätte, da bei der geringen Rondellendicke von lediglich 0,7 mm zu wenig Material vorhanden gewesen wäre. Der Gestalter der Münze Professor Fritz Landry aus Neuenburg wurde daher angewiesen, ein neues der Prägefähigkeit angepasstes Modell zu schaffen, das in der Mitte möglichst wenig Relief aufweisen sollte, damit beide Münzseiten vollständig ausgeprägt werden könnten. Fritz Landry hat diesem Erfordernis in sehr glücklicher und sehr gefälliger Weise zu entsprechen verstanden, wie Münzdirektor Paul Adrian 1911 in der Revue Suisse de Numismatique erwähnte. Die Wertseite des 10-Franken- Stücks zeigt oben das eidgenössische Strahlenkreuz und unten einen Alpenrosenzweig. Davon eingefasst sind links die Ziffer 10 des Nennwertes und rechts die Währungsbezeichnung FR angebracht. Im heiklen Zentrum befinden sich nur mehr Ausläufer des Strahlenkranzes und die Jahreszahl, was genügend Material für die Ausprägung des Vrenelikopfes übrig liess. Bei aller Einfachheit, und wohl gerade deswegen, mache das neue Wertseitenmodell – so Münzdirektor Adrian – einen vornehmen künstlerischen und gewiss überall Beifall findenden Eindruck. Die neue Wertseite wurde später denn auch für das vornehme 100-Franken-Vreneli verwendet. 20-Franken-Vreneli abgesehen werden musste. Die höchsten Stellen des Vrenelikopfes befanden sich nämlich genau gegenüber dem höchsten Reliefpunkt des Wappenkreuzes, was deren Ausprägung verunmöglicht hätte, da bei der geringen Rondellendicke von lediglich 0,7 mm zu wenig Material vorhanden gewesen wäre. Der Gestalter der Münze Professor Fritz Landry aus Neuenburg wurde daher angewiesen, ein neues der Prägefähigkeit angepasstes Modell zu schaffen, das in der Mitte möglichst wenig Relief aufweisen sollte, damit beide Münzseiten vollständig ausgeprägt werden könnten. Fritz Landry hat diesem Erfordernis in sehr glücklicher und sehr gefälliger Weise zu entsprechen verstanden, wie Münzdirektor Paul Adrian 1911 in der Revue Suisse de Numismatique erwähnte. Die Wertseite des 10-Franken- Stücks zeigt oben das eidgenössische Strahlenkreuz und unten einen Alpenrosenzweig. Davon eingefasst sind links die Ziffer 10 des Nennwertes und rechts die Währungsbezeichnung FR angebracht. Im heiklen Zentrum befinden sich nur mehr Ausläufer des Strahlenreichenkranzes und die Jahreszahl, was genügend Material für die Ausprägung des Vrenelikopfes übrig liess. Bei aller Einfachheit, und wohl gerade deswegen, mache das neue Wertseitenmodell – so Münzdirektor Adrian – einen vornehmen künstlerischen und gewiss überall Beifall findenden Eindruck. Die neue Wertseite wurde später denn auch für das vornehme 100-Franken-Vreneli verwendet.

Quelle: Swissmint

 



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