Achtung falsche Goldbarren aus China

Aliexpress liefert «Credit Suisse-Goldbarren»

Der chinesische Händler Aliexpress bietet «qualitativ hochwertige vergoldete Goldbarren» an. Am Schweizer Zoll könnte das zu Problemen führen.

Die vergoldeten Barren mit gelaserten Seriennummern ... ... werden bei Aliexpress angeboten. Im chinesischen Shop Aliexpress werden ebenso gefälschte Frankenstücke feilgeboten. Etwa ein Fünfliber mit Jahrgang 1954, der für 1,99 Dollar, was etwa dem gleichen Preis in Franken entspricht, in die Schweiz geliefert wird. Laut dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) wäre die Münze beschlagnahmt worden, wenn der Zoll die Sendung geöffnet hätte. Auch wenn man die Münze als Sammlerstück deklarieren könne, müsse ersichtlich sein, dass es sich um eine Kopie handle, so Sprecherin Lulzana Musliu. Auch der Schweizer Sackmesserhersteller Victorinox ist von China-Kopien betroffen: Im Angebot der Chinesen sind etwa Kopien der «Swisscard», ein Taschenmesser im Kreditkartenformat, «Swiss Military»-Uhren oder Rucksäcke der Victorinox-Tochter Wenger. Die günstigen Angebote aus China sorgen auch bei der Post für Unmut, denn damit etwa der Fünfliber für 1.99 Franken portofrei in die Schweiz geliefert wird, legt die Schweizer Post drauf.

 Falscher Goldbarren 1 Unze

 

Credit Suisse würde das falsche Gold einziehen

Bei einer Lieferung in die Schweiz ist davon auszugehen, dass der Zoll bei einer Stichprobenkontrolle einschreitet. Falsches Gold gilt als Warenfälschung und Widerhandlung gegen das Edelmetallkontrollgesetz.

Ein Sprecher der Credit Suisse betont: «Wenn jemand mit einem solchen offensichtlich gefälschten Goldbarren am Schalter auftaucht, ziehen wir diesen ein.» Das sei wie bei gefälschten Banknoten.

Generell ist die Verfolgung solcher Fake-Angebote im Internet schwierig und gleicht einem Katz-und-Maus-Spiel, denn die Online-Händler können rasch Website sowie Namen und Adressen wechseln.

 

Quelle: 20.min.ch


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